Dr. med. Jörg Runge, Dr. med. Harald Schnieders
Dr. med Uwe Frerichmann, Dr. med. Franz Otto Fraedrich, Ansgar Jürgens

Diagnostik

Die passende Therapieform erfordert eine genaue Diagnose

Der erste und oft wichtigste Schritt der orthopädischen Basisdiagnostik ist die Anamnese. Dabei erfragen wir den Unfallhergang oder den bisherigen Verlauf Ihrer Erkrankung: Wo und wann treten die Beschwerden am heftigsten auf? Lassen sie sich durch bestimmte Bewegungen und Belastungen auslösen oder verstärken? Auch Beschwerden und Erkrankungen außerhalb des Bewegungsapparats können eine wichtige Rolle spielen für die Diagnostik orthopädischer Probleme.

Durch das Beobachten von Körperhaltung und Bewegungsabläufen in Form einer Ganganalyse identifizieren wir die Auslöser von Bein- oder Rückenbeschwerden. Durch neurologische Untersuchungen, z. B. durch die Prüfung der Muskeleigenreflexe oder der Berührungsempfindung, fahnden wir nach neurologischen Erkrankungen, die mit orthopädischen Störungen assoziiert sein können. Außerdem tasten wir schmerzhafte Körperteile ab, bewegen sie durch und suchen nach speziellen Schmerzpunkten.

Funktionstest

Der Funktionstest ist eine standardisierte Untersuchung, um gezielt die Funktion bestimmter Muskeln oder Muskelgruppen, Sehnen oder Gelenke zu prüfen. So grenzen wir eine zunächst diffuse schmerzhafte Bewegungseinschränkung ein und können die verletzte oder erkrankte Struktur erkennen.

Gelenkspiegelung (Arthroskopie)

Bei manchen Gelenkverletzungen und -erkrankungen ist eine Gelenkspiegelung notwendig, eine spezielle Form der Endoskopie. Mit der Arthroskopie untersuchen wir vor allem Verletzungen im Knie-, Schulter-, Hand- und Sprunggelenk oder beurteilen und behandeln entzündliche oder verschleißbedingte Gelenkerkrankungen und unklare Gelenkbeschwerden. Durch dieses Verfahren können wir nicht nur direkt in das Gelenk hineinschauen, sondern auch gleichzeitig eine ggf. notwendige minimal-invasive Operation durchführen.

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Laboruntersuchungen

Bei unklaren Gelenkentzündungen untersuchen wir Ihr Blut auf Entzündungswerte (Rheumafaktoren), spezielle Antikörper oder den Harnsäurespiegel (Verdacht auf Gicht). Auch Gelenkflüssigkeit eignet sich zur Untersuchung im Labor.

Bildgebende Verfahren

Ultraschall und Röntgen sind die wichtigsten Verfahren der orthopädischen bildgebenden Diagnostik und werden im Orthopädikum Rheine täglich angewendet.

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